Monatsgedanke Oktober

„Erntedankfest“…

nachdem unsere beiden Söhne jeweils am Erntedankfest gesegnet wurden, immer wieder etwas ganz besonderes für mich! Zwar „ernte“ ich nicht mehr im Sinne von Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten, wie in meiner Kindheit, aber wie bei meinen Söhnen gibt es vieles, wofür ich sehr dankbar bin.  Wir sind reich beschenkt, und es ist mir auch immer weniger selbstverständlich, z.B. wenn „meine drei Männer“ immer wieder heil nach Hause kommen. So sind es eben oft auch gerade „nichtmateriellen Dinge“, wie Familie, Freundschaften und Gemeinde, weil sie auch nicht selbstverständlich sind; genauso wie Erfahrungen von Gottes Leiten, Versorgen und Bewahren! Und mir wird klar, dass ich auf nichts einen Anspruch habe; es ist alles Geschenk, so auch, dass ich hier in Freiheit, Frieden und Wohlstand leben darf!

„Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss all das Gute nicht, das er für dich tut!“ (Psalm 103, 2; Neues Leben)

Wenn ich beginne, darüber nachzudenken, fällt mir immer mehr ein, wofür ich danken kann und wie gut, wenn man weiss, wohin mit dem Dank! Ich darf erfahren, wie Gott auch auf Herzenswünsche eingeht und manchmal auch Unausgesprochenes erfüllt, wie er mich aber auch bewahrt und mir verweigert, wonach ich ihn bitte. Letztlich bringt es mich zu dem Geber aller guten Gaben, Erfahrungen,Begegnungen…meines Lebens.

ER ist gut, großzügig, barmherzig, treu und voller Liebe.

ER ist es, der hinter allem steht und uns zu sich rufen will.

Es soll uns nicht nur um seine Gaben gehen, sondern um IHN dem Geber, um eine Beziehung, ein Leben mit IHM.

Ich begegne meinem Schöpfer, der mich gewollt, erdacht und erschaffen hat, der mich liebt und einen guten Plan für mich hat.

Ich begegne meinem Retter, der mich zurück in diese Beziehung geholt hat und in meine Bestimmung bringt.

Ich begegne meinem guten Hirten, dem es nicht egal ist, wo ich mich gerade verlaufe, wie es mir geht und was ich so dringend wirklich brauche, der den Weg kennt und versprochen hat, mich ans Ziel zu bringen.

Ich begegne dem „ICH BIN“, der sich nicht verändert, auf den immer Verlass ist- und das in einer Welt der ständigen Veränderungen.

Ich darf „ernten“ und mich freuen an allem, was ER Gutes getan und geschenkt hat und –

so wird aus Dank ein Staunen und Anbeten! „Lobe den Herrn meine Seele!“

Dorothea Erlach

 

Photo by Alexander Schimmeck on Unsplash

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