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9. Juni 2021 | Allgemein

Frausein zur Ehre Gottes

Frausein zur Ehre Gottes – in jeder Kultur anders? – Hanna-Maria Schmalenbach

ISBN 978-3-86256-168-1

Gott schuf den Menschen als Mann und Frau. Gab er ihnen dabei auch eine Schöpfungsordnung mit, die Mann- und Frausein definiert und die Beziehung der Geschlechter zeitlos für alle Kulturen regelt? Welche Rolle spielt die Sünde des Menschen; welche Rolle spielen kulturelle Einflüsse? Und welche Veränderungen im Geschlechterverhältnis können wir durch das Heil in Jesus Christus erwarten?

Um diese und ähnliche Fragen wird bis heute gerungen, vor allem im Blick auf die Stellung der Frau und ihren Handlungsspielraum in der Gemeinde. Frausein zur Ehre Gottes – das ist der Wunsch vieler Frauen! Aber was heißt das konkret: in jeder Kultur etwas anderes?

Hanna-Maria Schmalenbach zeichnet das biblische Frauenbild im Zusammenhang der Heilsgeschichte und vor dem Hintergrund der damaligen Kulturen nach. So ergeben sich überraschende Erkenntnisse und Orientierungshilfen, wie Frauen in den Kulturen unserer Zeit ihr Leben zu Gottes Ehre gestalten können.

Ein Kommentar von David Neufeld (Verleger):

Die erste Auflage erschien ja 2007 im Verlag der Francke-Buchhandlung, Marburg, und war einige Zeit vergriffen. Für diese zweite Auflage hat die Autorin das ganze Buch nochmals durchgesehen, inzwischen erschienene Literatur eingearbeitet und auch manche sprachlichen Änderungen vorgenommen.

Ich habe es nun selbst komplett gelesen. Gerade angesichts der krassen Interpretationen mancher Theologen und Autoren beeindruckt mich um so mehr die sachliche und zurückhaltende Art der Autorin, die Dinge darzustellen. Ihre Schlussfolgerungen empfinde ich als eindeutig und zwingend. Gerade bei diesem umstrittenen Thema ist ihre Vorgehensweise vertrauenswürdig und enorm hilfreich!

Ihre sachliche Darstellung untersucht so manche Frage:

  • Warum wird aus der „Hilfe“ im Schöpfungsbericht eine „Gehilfin“, obwohl der hebräische Begriff ezer das gemeinsame Handeln betont und häufig Gott selbst so bezeichnet wird?
  • Warum wird aus dem Begriff prostatis in unseren Bibelübersetzungen „Beistand“ statt „Vorstand“, sobald er sich auf die Frau Phoebe bezieht?
  • Warum ändern viele Bibelübersetzungen die Reihenfolge, wo Priscilla im Original vor ihrem Mann genannt wird, um ihre Rolle zu betonen?
  • Warum soll allein das legendäre Schweigegebot für Frauen normativ für alle Zeiten gelten, während andere Aussagen des Apostels Paulus leichterhand relativiert werden?
  • Was hat es zu bedeuten, dass Paulus das römische Männlichkeitsideal offenbar bewusst ablegte und auch von anderen Männern, die zu Christus gehörten, eine „untergeordnete Männlichkeit“ erwartete?